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Gepostet by on Nov 17, 2014 in Allgemein | Keine Kommentare

Der Knee Defender im Flugzeug – Streit um platzbringenden Knieschützer

Wer kennt das Problem nicht? Im Flugzeug ist wenig Platz, das Handgepäck steht an den Füßen, vor einem wird der Sitz heruntergeklappt und neben einem ist schon die Armlehne belegt. Nun muss man sieben Stunden in dieser unbequemen Position verharren und das Essen ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Auf einem Flug der United Airlines in den USA eskalierte vor einiger Zeit ein arger Streit zwischen zwei Passagieren, weil ein Mann verhindern wollte, dass die Frau vor ihm ihre Rückenlehne zurückstellt und die Maschine musste deswegen sogar zwischenlanden! Der Streit zuvor entstand daraus, dass der Mann seinen sogenannten „Knee Defender“ trotz wiederholter Aufforderung der Flugzeugcrew nicht von seinem Vordersitz entfernen wollte.

Vor ein paar Jahren erfand der US-Amerikaner Ira Goldman den „Knee Defender“ – ein kleines Reiseaccessoire aus Plastik, das so klein wie ein Schlüssel ist und dem Nutzer etwas mehr des so raren Raums auf Flugreisen verschafft. Das kleine Ding wird beidseitig am heruntergeklappten Esstisches im Flugzeug angebracht und blockiert somit jegliche Verstellung des Vordersitzes.

Angeblich soll der Knieschutz auch die Thrombosegefahr senken und der Hersteller Duck Gadget, der den Knee Defender seit 2003 vertreibt, argumentiert, das Produkt verhelfe Passagieren aus einer ungemütlichen und unzumutbaren Situation.

Die Fluggesellschaften sehen das Ganze aus einer anderen Perspektive, ebenso auch der ein oder andere Vordermann, dessen Sitz verriegelt wird. Auf dem besagten Flug in den USA gab es keine Verbote in Hinsicht auf Raumgreifer, allerdings ist das bei Fluggesellschaften wie Lufthansa und auch British Airways anders. Von denen heißt es, dass man die Sitze zurückstellen kann, weil die Passagiere das wünschen und nur auf diesem Wege der maximale Komfort erreicht werden könne. Passagiere, die zusätzlichen Raum brauchen, müssen dementsprechend eine zusätzliche Option zu ihrem Flug dazu buchen.

Genauso ist es mit dem Unterhaltungsprogramm oder mit dem Essen. Erster Klasse zu reisen, bedeutet im Flugzeug bessere Bedingungen und mehr Auswahl, aber nur wenige können es sich leisten, in der Business Class einzuchecken. Viele Passagiere wünschen sich einen einigermaßen komfortablen Flug mit einem abwechslungsreichen Entertainment-Programm, das verschiedene Filme, Spiele und auch Internetzugang umfasst. Das Flugzeug ist ein Ort, an dem man von der Außenwelt abgeschottet ist und es wäre ein echter Vorteil für Reisende, in der Luft auf W-LAN zugreifen zu können. Einige Fluggesellschaften bieten den Service bereits an, aber die meisten sind noch nicht so weit oder noch in der Testphase.

Man stelle sich vor, während eines langen Fluges im Netz surfen zu können, E-Mails zu schreiben oder sogar online Spiele zu spielen. Beispielsweise auf dem Weg nach Las Vegas kann man sich auf die vielen Casinos vorbereiten, indem man schon vorab in den immer beliebteren Online-Casinos, wie bei Euro Palace Casino Spielen, übt. Oftmals bieten die kleinen Bildschirme an den Vordersitzen aber auch eine große Auswahl an Spielen an, wenn das Flugzeug, in dem man fliegt, noch nicht über freien Internetzugang verfügt.

Ansonsten halten etablierte Gesellschaften wie Lufthansa auch immer die aktuellsten Filme in der Mediathek parat, jede Menge Serien, eine große Auswahl an Musik für jeden Geschmack und meistens auch Informationen zum Flugzeug oder zum Zielflughafen. Viele Fluggäste bevorzugen es aber, auch zu lesen oder während des Fluges am Laptop zu arbeiten.

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